Lebenshilfe NRW International

Im Januar 2001 fand die erste Europäische Konferenz für europäische Organisationen, die im Bereich der Behindertenhilfe tätig sind, in Haus Hammerstein statt. Neun Länder trafen sich, um ein gemeinsames Netzwerk aufzubauen. Die Gründung von „Together in Europe“ erfolgte schließlich im Dezember 2001 mit insgesamt 14 interessierten Organisationen. Mittlerweile kooperiert der Landesverband der Lebenshilfe NRW mit den Ländern Großbritannien, Griechenland, Malta, Dänemark, Slowakei, Tschechien, Österreich, Frankreich, Spanien, Portugal, Schweden, Norwegen, Ungarn, Bosnien-Herzegowina, Niederlande, Slowenien, Lettland und der Türkei.

Ziel der gemeinsamen europäischen Programme ist, den Austausch zwischen Menschen mit und ohne Behinderung zu ermöglichen.

Zu den Aktivitäten gehören:
 

  1. Seminare für Menschen mit geistiger Behinderung:
    Jugendbegegnungen, Sportprogramme und Kunst- und Kulturprojekte im Europäischen Forum der Künste Art of Life (Köln Kalk)
  2. Mobilitätsprojekte für hauptberufliche Mitarbeiter und ehrenamtliche Vorstände von Organisationen in Europa (Leonardo Da Vinci Programm)
  3. Gruppenprogramme für Multiplikatoren:
    Fortbildungsveranstaltungen, Tagungen, Kongresse für haupt- und ehrenamtliche MitarbeiterInnen der Lebenshilfe mit und ohne Behinderung
  4. In Planung: europäische Sozialpraktika für nichtbehinderte Menschen von 18-25 Jahren


Rom-Fahrt 2007
26 Tandems, ein Mensch mit und einer ohne Behinderung, machten sich im Sommer 2007 auf den Weg nach Rom um den Papst zu sehen. Gemeinsam erkundeten sie die traumhafte Stadt und kamen dabei Papst Benedikt XVI so nah wie nie. „Ich hätte den Papst am liebsten nach seiner Telefonnummer gefragt, um ihn zu einem Kaffeekränzchen in unsere Wohngruppe einzuladen“, schwärmt einer der Urlauber. Über eins waren sich aber auch die übrigen Teilnehmer einig: „Man sollte den Papst einmal live sehen!“ Die Rom-Reise war so für alle eine gelungene Umsetzung des Tandem-Modells.

Weltjugendtag 2011 in Madrid
"I am pleased to announce that the next World Youth Day will take place in Madrid, Spain!" Der XXVI. Weltjugendtag fand vom 15.-21. August 2011 in Madrid statt. Nach dem XXIII. Weltjugendtag in Sydney lud Papst Benedikt XVI. nach Spanien ein. Der Weltjugendtag wurde zum zweiten Mal in Spanien durchgeführt. Der IV. Weltjugendtag fand 1989 in Santiago de Compostela mit einer halben Million Teilnehmern statt.

Gastgeber des XXVI. Weltjugendtages war der Erzbischof von Madrid, Kardinal Antonio María Rouco Varela. Rouco Varela hatte bereits 1989 als Erzbischof von Santiago de Compostela den IV. Weltjugendtag ausgerichtet. In einer ersten Stellungnahme wies er auf den außergewöhnlichen Wert hin, den das Treffen in Madrid für die Kirche Spaniens bedeute. Er habe die Nachricht „mit Freude, Dankbarkeit und Fröhlichkeit“ entgegengenommen.

Als Ort für den Abschlussgottesdienst am 21. August war der militärische Teil des Flughafens Cuatro Vientos, 8 km südwestlich des Stadtzentrums, vorgesehen. Bereits Papst Johannes Paul II. hatte dort am 3. Mai 2003 eine Messe vor 700.000 Jugendlichen gefeiert.

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