Ein-Euro-Jobs für Flüchtlinge bei der Lebenshilfe schaffen

Die Bundesregierung möchte 100.000 Arbeitsgelegenheiten, sogenannte Ein-Euro-Jobs, für Flüchtlinge schaffen. Die Lebenshilfe NRW sieht in diesem Arbeitsmarktinstrument eine sinnvolle und gleichzeitig integrationsfördernde Gelegenheit. Diesen geflüchteten Menschen könnten innerhalb der Organisation der Lebenshilfen in Nordrhein-Westfalen Arbeitsgelegenheiten ermöglicht werden und somit eine Alternative zur wenig beliebten Reinigung von Grünanlagen. „Es ist sinnvoll, wenn diese Menschen sich im sozialen Bereich der Behindertenhilfe engagieren“, ist Landesgeschäftsführer Herbert Frings überzeugt. Daher bittet er die nordrhein-westfälischen Lebenshilfen, sich über die Beschäftigung von Geflüchteten bereits jetzt Gedanken zu machen, um im Sommer eine oder mehrere der 100.000 von der Bundesregierung angedachten Ein-Euro-Jobs anbieten zu können. Durch diese Arbeitsgelegenheiten wird den Geflüchteten die Chance gegeben, sich schneller in die Gesellschaft zu integrieren, die Sprache zu lernen und Einblick in die deutsche Arbeitswelt zu erhalten.

Die Spitzen der Regierungsparteien hatten sich auf dem Koalitionsgipfel Mitte April darauf verständigt 100.000 Arbeitsgelegenheiten für Flüchtlinge zu schaffen. Die Arbeitsgelegenheiten sollen Flüchtlingen, die sich im Asylverfahren befinden, eine sinnvolle und gemeinnützige Beschäftigung ermöglichen. Asylbewerbern aus sicheren Herkunftsländern und „vollziehbar ausreisepflichtigen Personen“ bleiben hiervon ausgeschlossen, heißt es im Eckpunktepapier im Integrationsgesetz. Die Bundesregierung beabsichtigt, den Gesetzentwurf des Integrationsgesetzes, in dem die 100.000 Arbeitsgelegenheiten enthalten sind, am 24. Mai auf ihrer Klausurtagung zu beschließen. Somit könnte das Gesetz noch vor der Sommerpause im Bundestag und Bundesrat verabschiedet und bereits ab Sommer 2016 die ersten Ein-Euro-Jobs angeboten werden.

 
 

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